Mitteilung der Bürgerinitiative-Trassenstopp-Rennertshofen vom 02.12.2014

Die Stromtrasse ist noch nicht vom Tisch!

BI Rennertshofen Donaukurier vom 15.11.2014

Quelle Donaukurier vom 15.11.2014

Im Rennsport würde man sagen links andeuten und rechts überholen oder wie unser Landrat Herr Weigert zu sagen pflegt, „Lasst euch kein X für ein U vormachen!“
Im neuen Netzentwicklungsplan wurde die Hochspannungs-Gleichstromtrasse Süd-Ost (Korridor D) mit den neuen Anfangs- und Endpunkten vorgestellt. Der ursprüngliche Ausgangspunkt Bad Lauchstädt wurde nun um ca. 140 km nordwärts nach Wolmirstedt verlegt sowie der Endpunkt um ca. 40 km westwärts in den Raum Gundremmingen. Auf den ersten Blick kann der Eindruck entstehen, dass nun die Trasse einen neuen Verlauf nehmen wird.
In Wirklichkeit ist anzunehmen, dass die Netzbetreiber ihre bekannten Planungen der Trassenführung nicht aufgeben, sondern im Anfangs- und Endpunkt nur eine geringfügige Trassenänderung vornehmen werden.
In der Grafik ist deutlich zu erkennen, dass für die Weiterführung in den Raum Gundremmingen nicht zwingend eine Neuplanung (Verlegung) der gesamten Trasse erforderlich ist.
Bitte lasst Euch nicht von Eurem Widerstand gegen die Trasse abbringen!

Es gibt immer noch keinen Nachweis von unabhängigen Sachverständigen, dass die Trasse Süd-Ost für unsere Stromversorgung notwendig ist.
Die mit der Stromtrasse verbundene Zerstörung unserer Heimat und die noch nicht absehbaren, gesundheitlichen Auswirkungen sind nach wie vor ein Thema!
Fakt ist, die zurzeit bestehenden Anfangs- und Endpunkte sind im Bundesbedarfsplan vom Bundestag verabschiedet worden und damit beschlossenes Gesetz. Ob die neu definierten Anfangs- und Endpunkte die Zustimmung im Bundestag finden ist ungewiss.
 
Die Netzbetreiber haben Anfang November den 2. Entwurf des Netzentwicklungsplanes 2014 an die Bundesnetzagentur übergeben. In diesen Entwurf sollten die insgesamt 26000 Einwände vom Frühjahr eingearbeitet sein. Nun prüft die Behörde diesen zweiten Plan. Im Anschluss daran ist wieder eine Konsultation der Bürger vorgesehen. Bitte nutzen Sie auch hier die Möglichkeit Ihre Bedenken mit einzubringen und helfen Sie dadurch unsere wunderschöne und lebenswerte Heimat zu schützen!

Bürgerinitiative-Trassenstopp-Rennertshofen
Otto Kuffer und Michaela Hermann

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