Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 290 vom 13.08.2015

Bürgerinitiative-Stromtrassenstopp-Rennertshofen

Warum wir noch immer nicht zufrieden sind und weiterkämpfen werden

Nach den neuesten Meldungen scheint es so, dass die Gleichstromtrasse Süd-Ost nun doch nicht zu uns kommt. Allerdings haben wir unser Ziel noch nicht erreicht!
Entgegen der Meinung von Horst Seehofer befürchten wir, dass die Trasse noch lange nicht vom Tisch ist:

 

  • Das Gesetz mit dem Anfangs- und Endpunkt Bad Lauchstätt-Meitingen ist noch nicht geändert, der Kompromiss ist bisher genauso „sicher“ wie das Bekenntnis der Kanzlerin in Elmau zur CO2-Reduktion, dass im Widerspruch zum Energiekompromiss steht.
  • Wir waren immer gegen das St.-Florians-Prinzip und können uns nicht auf Kosten anderer freuen und zur Ruhe setzen.
  • Der Nachweis der Notwendigkeit der Süd-Ost-Trasse ist immer noch nicht erfolgt, trotz mehrmaligen Nachfragens an den verschiedensten Stellen wurden keine belastbaren Zahlen vorgelegt. Unsere Theorien unterstützen Wissenschaftler wie Prof. Dr. Jarras, Prof. Dr. Hirschhausen und Prof Dr. Kempfert.
  • Je tiefer wir uns mit der Materie beschäftigt haben, umso mehr wurde uns bewusst, dass wir nicht nur einfach gegen etwas sein können, ohne uns um Alternativen zu kümmern. Wir setzen uns für eine echte dezentrale Energiewende ein. Deshalb fordern wir die Förderung von Speichertechnologien in der Forschung und in der Markteinführung, um die regenerativen Energien jederzeit zur Verfügung zu haben.
  • Auch die Energieeinsparung ist uns wichtig!
  • Dass wir, entgegen Horst Seehofers Meinung, noch längst nicht aus dem Schneider sind, zeigt die Skepsis der Netzbetreiber gegenüber dem ausgehandelten Kompromiss, die erst noch prüfen müssen, ob er überhaupt technisch machbar ist!
Wir freuen uns, dass die Marktgemeinde das Beratungsangebot des Vereins „Energie effizient einsetzen (eee)“ annehmen will. Das ist ein Schritt in Richtung Energiewende vor Ort.

 

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