Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 300 vom 15. November 2016

Schnelles Internet: Rennertshofen wechselt auf die Überholspur

Es ist soweit: Rund 446 Haushalte in den Ortsteilen Ammerfeld, Ellenbrunn, Emskeim, Erlbach, Hütting, Kienberg, Mauern, Rohrbach, Treidelheim und Trugenhofen können mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Netz surfen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist.

Die Gesamtmaßnahme beläuft sich auf 733.408 €. Ein Zuschuss des Freistaates Bayern in Höhe von 586.726 € ist bewilligt und wird abgerufen. Der Markt Rennertshofen hat nach Abzug des Zuschusses Eigenmittel in Höhe von 146.682 € finanziert.

 

Wie die Technik funktioniert

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s. Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

 

Dafür wird Bandbreite benötigt

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.

 

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren.

 

Wichtig:

Für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Die schnellen Bandbreiten müssen immer aktiv beauftragt werden.

 

Schnelles Internet für Rennertshofens „Erschließungsgebiete“

 

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den weiteren Internet-Ausbau in Rennertshofen gewonnen. 128 Haushalte in Altstetten, Giglberg, Hatzenhofen, Teilen von Rennertshofen und Stepperg können dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. An einigen Adressen wird die Glasfaser direkt ins Haus verlegt werden (FTTH), dadurch sind Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s möglich. Die Telekom wird rund 7,5 Kilometer Glasfaser verlegen und 6 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Das neue Netz wird ab Herbst 2017 so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. Der Markt Rennertshofen und die Telekom haben dazu am 14. Oktober 2016 den notwendigen Vertrag unterschrieben.

 

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen

 

zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse nur zwölf Monate.

 

 

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen 318.768 €.  Ein Zuschuss in Höhe von 255.014 € wird erwartet, so dass vom Markt Rennertshofen 63.754 € zu finanzieren sind.

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