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Markt Rennertshofen  |  E-Mail: info@rennertshofen.de  |  Online: http://www.rennertshofen.de

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 300 vom 15. November 2016

Die BI „Trassenstopp-Rennertshofen“ informiert:

Auch wenn der Widerstand gegen den überdimensionierten Netzausbau in der Gemeinde nicht mehr ganz so heftig geführt wird wie vor zwei Jahren, ist die Bürgerinitiative weiterhin aktiv und bemüht um eine nachhaltige Energiewende, um eben auch weitere Höchststromleitungen zu verhindern. Dazu besuchten wir im Oktober verschiedene Veranstaltungen, um uns zu informieren. Auf der „Neuburger Fachtagung – Energiewende im Licht der Pariser Klimabeschlüsse“ war der Tenor, dass aufgrund der drohenden Klimaerwärmung aus den fossilen Brennstoffen ausgestiegen werden müsse. Dieses könne nur gelingen, wenn alle mitmachen, dabei seien auch die Kommunen sehr wichtig. Ein positives Beispiel sei Neuburg mit seinem Nahwärmenetz, das durch die Nutzung von Abwärme in diesem Jahr etwa 6,7 Mio. Liter Heizöl einsparen könne.

 

Einen ausführlichen Bericht über die Fachtagung finden Sie unter https://www.stromautobahn.de/neuburgerfachtagung-energiewende-im-licht-der-pariser-klimabeschluesse-am-05-10-2016/

 

In die gleiche Kerbe schlug eine Studienveröffentlichung an der TH Ingolstadt in Zusammenarbeit mit der Firma Anumar. Hier wurden verschiedene Projekte in verschiedenen Gemeinden durchleuchtet und teils erstaunliche Ersparnisse bzw. Gewinne durch geschicktes Modernisieren errechnet. Im Lentinger Wasserwerk könne durch Pumpentausch eine Eigenkapitalrendite von 23 % durch die Stromersparnis erzielt werden, mit einer dazu passenden PV-Anlage weitere 8 %. Auch beim Prüfen der Kläranlagen in Großmehring, Karlskron und Burgheim konnten Investitionen vorgeschlagen werden, die eine Rendite von 8-10 % erwarten ließen und gleichzeitig die Stromleitungen entlasten würden.

 

Eine weitere Untersuchung zeigte auf, dass es sich lohnen könne, Lärmschutzwälle mit Solarmodulen zu erhöhen. Zum einen würde sich der Lärm auf der zu schützenden Seite verringern, zum anderen könne die Gemeinde vom selbsterzeugten Solarstrom profitieren.

 

Es scheint Sinn zu machen, bestehende kommunale Anlagen (sicher auch andere) einmal überprüfen zu lassen. Die THI sucht immer wieder Projekte, an denen ihre Studenten lernen können.

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