Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 305 vom 30. Juni 2017

Aktueller Stand Schnakenbekämpfung

Am 31. Mai 2017 fand nun eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten statt, bei der die Bürgerinnen und Bürger ausführlich über die Arten, die Verbreitungsweise sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten der Plagegeister informiert wurden.

In einer weiteren Gemeinderatssitzung am 20. Juni 2017 wurde daraufhin beschlossen, dass eine Kartierung und Bestandsaufnahme der Stechmückenpopulation nur auf den Gebieten erfolgen soll, auf denen auch gleichzeitig eine Bekämpfung erlaubt bzw. möglich ist und durchgeführt werden kann.

Der Freistaat Bayern, die Untere Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt sollen wegen der Herstellung von Flachwasserbereichen im Poldergebiet und der Schaffung von naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen (Tümpel, Biotope) nicht aus der Verantwortlichkeit entlassen werden. Die Kosten für Kartierung und Bestandsaufnahme dieser Flächen sollen nach Ansicht des Marktgemeinderates vom Freistaat Bayern getragen werden.

Eine Bekämpfung macht nur Sinn, wenn sämtliche Anlieger (auch Privatpersonen) in den betroffenen Gemeindegebieten mitwirken sowie die Großgrundbesitzer und alle Landwirte einer flächendeckenden Bekämpfung zustimmen.

Ob eine sinnvolle Bekämpfung möglich ist, wird sich nach Klärung der Besitzverhältnisse, der Zustimmung der Eigentümer und nach der Kartierung zeigen.

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