Pressemitteilung des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen vom 12.10.2018

Nahverkehrsplan für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Start der Bürgerbeteiligung an der Nahverkehrsplanung für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Stadt Neuburg

NahverkehrsplanLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Den Start für die Nahverkehrs-Bürgerbeteiligung des Landkreises und der Stadt Neuburg geben (von links) der Verkehrsreferent des Landkreises Theo Walter, Landrat Roland Weigert, Oberbürgermeister Bernhard Gmehling sowie der Verkehrsreferent der Stadt Bernhard Pfahler. Foto: Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Aktuell erfolgt eine Neuaufstellung des Nahverkehrsplanes (NVP) für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Große Kreisstadt Neuburg a.d.Donau. Der NVP ist gem. § 8 Abs. 3 Satz 2 PBefG wesentliche Grundlage für die Vergabe und die Genehmigung von Leistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch die Regierung von Oberbayern.

Ein Nahverkehrsplan bündelt und konkretisiert die vom Aufgabenträger gewünschten Anforderungen an den ÖPNV in einem intensiven Abstimmungsprozess mit allen Beteiligten, wie z.B. Pro Bahn, Verkehrsunternehmen, Gemeinden, Schulen, Genehmigungsbehörde und den Bürgern.

Um diese Beteiligung sicherzustellen, wurden eine Projekthomepage (www.nahverkehrsplan-nd-sob.de) sowie ein Online-Fragebogen konzipiert.


Mit dem Pressetermin erfolgt der offizielle Start der Bürgerbeteiligung. Teilnehmen werden neben Landrat Roland Weigert und Oberbürgermeister Bernhard Gmehling auch Theo Walter und Bernhard Pfahler als zuständige Verkehrsreferenten des Landkreises und der Stadt.

Die Aufgabenträger (Landkreis und Stadt) erhoffen sich eine gute Resonanz in der Bevölkerung, um herauszufinden, was die Menschen im Landkreis in Bezug auf den ÖPNV brauchen.

Ziel: Ein besser auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnittenes Angebot im ÖPNV.

Der Online-Fragebogen dient den Bürgern als Möglichkeit, unkompliziert Ideen und Anregungen mitzuteilen zu

- Fahrplänen
- neuen Verbindungen
- fehlenden Fahrten
- Barrierefreiheit
- Ausstattung von Haltestellen und Bussen
- Fahrgastinformationen

Diese wertvollen Rückmeldungen der Bürger werden sortiert und zusammen mit dem beauftragten Gutachterbüro gevas humberg & partner fachlich bewertet. Sofern die Vorschläge realisierbar sind und als sinnvoll erachtet werden, werden die erwarteten Kosten und Mehrerlöse ermittelt.
Daraus resultieren dann konkrete Maßnahmenvorschläge, über deren Aufnahme in den Nahverkehrsplan die jeweiligen Gremien entscheiden müssen.

Durch eine rege Beteiligung der Bürger ist es möglich, dass qualifiziert und an den Bürgerwünschen orientiert diese Entscheidungen über mögliche Angebotsverbesserungen im ÖPNV im Landkreis getroffen werden können.


Informationen zum Projektablauf sowie den Online-Fragebogen findet man auf www.nahverkehrsplan-nd-sob.de


Wer die Fragen nicht online beantworten kann oder möchte, erhält den Fragebogen auch auf Papier in seiner jeweiligen Gemeinde.

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